Artgerecht-Essen

Die artgerechte Ernährung des Menschen aus Sicht der Evolution betrachtet

Das Rezept für beste Gesundheit bis ins hohe Alter? Wie bringen wir unseren Stoffwechsel auf Hochtouren und versorgen unsere Zellen optimal? Welches Ernährungsmodell ist gesund - und welches Modell KANN NICHT gesund sein?

Das Problem:
Wer einen Ernährungsberater der Krankenkassen konsultiert, bekommt einen Ernährungsplan verordnet, der zum Nachdenken anregt: Er erhält nämlich einen kohlenhydratbasierten Ernährungsplan, selbst wenn er an Diabetes-Typ2 leidet. Doch Ernährungsberater können ihr Honorar mit den Krankenkassen nur abrechnen, wenn sie sich strikt an die Vorgaben der DGE halten. Ansonsten erhalten sie keinen Cent.
Hinterfragen wir diese "Lebensmittelpyramide" der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), die als heutiger Maßstab von vielen Ernährungsgesellschaften und -Beratern zu Grunde gelegt wird, dann stellen wir folgendes fest:  Fast alle diese empfohlenen Nahrungsmittel werden zu Glukose, sprich Zucker umgewandelt. 73% unseres täglichen Nährstoffbedarfes sollen wir, laut DGE, aus Getreide, Obst und Gemüse beziehen. Doch Brot= Zucker, Mehl=Zucker, Müsli= Zucker, Pasta= Zucker, Kartoffeln= Zucker, Reis= Zucker, Obst=Fruchtzucker= Zucker. Weitere 18% sollen aus Milchprodukten stammen, doch auch in Milch steckt jede Menge Milchzucker.
Sämtliche Kohlenhydrate hieraus werden letztendlich zu Glukose, sprich Zucker verstoffwechselt. Da darf man sich fragen: Ist soviel Zucker noch gesund?

Was die etablierten Ernährungsgesellschaften raten, kann offensichtlich nicht gesund sein. Die Kohlenhydrate als Nährstoffe in Brot, Teigwaren, Reis, Kuchen, Mais und Co. sind bei weitem nicht so gesund und notwendig, wie es die offiziellen Ernährungsexperten wahrhaben wollen. Zugleich (und gerade deshalb) spricht man inzwischen weltweit  von einer Diabetesepidemie. Wieso nehmen die Volkskrankheiten so rapide zu? Und wieso sind die betroffenen Menschen immer jünger? Wen trifft es, und wen nicht? Wann manifestieren sich Erbkrankheiten und wann nicht? Müssen wir tatenlos zusehen, oder hat jeder Einzelne seine Gesundheit sogar selbst in der Hand? Welche Ernährungsmethode ist denn nun die richtige? Gibt es eine unabhängige und evidente Langzeitstudie hierüber?

Die klare und logische Antwort darauf: Ja, es gibt seit Jahrmillionen von Jahren eine gesunde Ernährung für uns Menschen, die schlank und fit macht, und uns gesund hält, bis ins hohe Alter. Wie das geht und worauf es ankommt, steht hier klipp und klar. Zivilisationskrankheiten wie viele Allergien, Alzheimer, Bluthochdruck, Diabetes, Eisenmangel, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,  Karies, Krebs, Morbus Crohn, Osteoporose, Übergewicht, Zahnfehlstellungen, usw. entstehen durch eine falsche Ernährung.
Pharmaunternehmen, Food-Designer und Medien haben wenig Interesse an einer evidenten Aufklärung, denn ein gesunder Mensch bringt keinen Umsatz. Forschungsgelder werden nur gezahlt, wenn der zu erwartende wirtschaftliche Erfolg Hoffnungen verspricht. Ernährungsberater (in Deutschland) können nur mit den Krankenkassen abrechnen, wenn Sie sich an die Empfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) halten, und nicht wesentlich davon abweichen. Doch leider sind diese Empfehlungen falsch.

Nicht alles, was wir für gesund halten, tut uns wirklich gut: Kein Tag vergeht, ohne dass uns neue Ernährungs-Tipps präsentiert werden. Dabei wirbt die Nahrungsmittelindustrie täglich mit neuen Produkten, die noch weniger Fett enthalten. Dabei werden den Lebensmitteln nicht nur die Fette entzogen, sondern gleichzeitig auch die fettlöslichen Vitamine und essenziellen Fettsäuren, die für unseren Organismus aber lebensnotwendig sind. Die favorisierten Margarinen und Pflanzenöle sind auf Grund der industriellen Verarbeitung nicht nur absolut wertlos, sie sind äußerst schädlich. Hinzu kommt eine getreidebasierte Ernährung, die keine biologische Wertigkeit besitzt, die Eisenaufnahme sogar behindert. Eisenmangelkrankheiten und viele andere Krankheiten (wie Entzündungen/ siehe auch unter: Gesunde Fette) resultieren hieraus.
Beste Gesundheit erlangen wir nur, wenn wir im Einklang mit unseren Genen leben. Die fortgesetzte Fehlernährung seit den letzten Generationen, ist die Ursache der heutigen Zivilisationskrankheiten, die der Neandertaler ebenso wenig kannte wie isolierte Naturvölker. Die starke Gewöhnung an Kohlenhydrate, vor allem an Getreide und Zucker, wirkt sich fatal aus. Der "Fluch der Zivilisation" beinhaltet aber auch eine Chance zum Umdenken.

Die artgerechte Ernährung bedeutet eine Ernährung, die unserer Natur entspricht, also der Art des Menschen förderlich ist. Diese ganzheitliche Ernährungsform ist keine Diät, sondern eine Art der Ernährung (wir meinen, die optimalste Ernährungsform überhaupt) die den Stoffwechsel unterstützt, die Gesundheit fördert und das Gewicht reguliert. Auf natürliche Weise werden die Nährstoffe bevorzugt, die der Körper essentiell benötigt. Wir ernähren uns dabei mit allen notwendigen Nähr- und Mineralstoffen, aus ganz normalen Nahrungsmitteln. Wir essen also das, was unser Körper wirklich benötigt, und reduzieren drastisch das, was er nicht benötigt.

Dabei werden die Nahrungsmittel nicht nach Kaloriengehalt, sondern nach ihrer biologischen Wertigkeit ausgesucht, sowie die biologischen Bedürfnisse unserer Zellen berücksichtigt. Wir erhalten somit sämtliche Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe, in ausgewogener Menge und im natürlichen Verhältnis, die unser Körper für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt und einen gesunden Stoffwechsel benötigt. Und das ganze ohne  Pillen und ohne Nahrungsergänzungsmittel. Der "AHA-Effekt", der sich nach kurzer Zeit bei der artgerechten Ernährung einstellt: Durch die lange Sättigungszeit werden die Esspausen länger, die Mahlzeiten kleiner. Erwachsenen Menschen genügen dann oft 2 Mahlzeiten am Tag.

Wir bleiben ein Leben lang gesund und fit wenn wir unsere evolutionsbiologischen Grundbedürfnisse berücksichtigen. Das hört sich zunächst kompliziert an, ist aber im Grunde ganz einfach:
•Â Â Â  Kohlenhydrate drastisch reduzieren, vor allem jede Art von Zucker, auch Fruchtzucker/Milchzucker, sowie stärkehaltige Lebensmittel (Getreide/Mehl/Pasta/Reis)
•Â Â Â  Mehr gesunde Fette (natürliche, also gesättigte Fette, ja Sie haben richtig gelesen!) und ausreichend Eiweiß essen (keine Margarine, keine Transfette, weniger Pflanzenöle!)
•Â Â Â  Möglichst natürliche, unbearbeitete  Lebensmittel, ohne chemische Zusatzstoffe wählen (lieber frische Kartoffeln als Kartoffelbrei aus der Tüte)
•Â Â Â 
Regelmäßig bewegen (wer rastet, der rostet), ausreichend schlafen und klares Wasser trinken


Die Artgerechte Ernährung bringt Ernährung, Biologie, Evolution und Genforschung auf einen gemeinsamen Nenner. Wir brauchen keine Diäten, keine Experimente, keine Studien, keine Thesen, keine Pillchen, keine Säftchen, einfach und simpel, und dabei  Jahrmillionen(fach) bewährt. Denn es gibt keine längere Langzeitstudie als die Evolution selbst.

Unsere Zellen, die Organe, Knochen und Sehnen, werden nur durch geeignete Nahrung optimal aufgebaut und versorgt. Das ist mit einer Nahrung, die überwiegend aus Kohlenhydraten besteht, nicht möglich.

Nahrung muss natürlich und gut sein. Und was noch wichtiger ist: Wir müssen sie auch vertragen. Sie muss uns, unserem Organismus, dienlich sein. Nur die richtige Nahrung kann die Zellen optimal nähren. Nur wenn alle Zellen gesund sind, ist der Körper gesund, widerstandsfähig und belastbar. Sind die Zellen nicht belastbar und krank, stehen Krankheitserregern Tür und Tor offen. Klingt logisch, nicht wahr?


Die fettarme Kohlenhydratmast tut uns in vieler Hinsicht nicht gut. Wer bisher dachte mit Vollkornbrot, Pasta und fettarmen Light-Produkten neben schlank auch noch gesund zu werden, der irrte gewaltig. Durch zuviel Zucker, Obst, Nudeln, Müsli, Brot und Kornflakes ist bereits jeder Zweite übergewichtig (dabei gleichzeitig essentiell unterversorgt) oder hat eine Stoffwechselstörung. Deshalb können Modediäten langfristig nicht funktionieren.

Es gibt immer mehr Diabetiker, auch unter den Kindern. Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen durch die Fettarmhysterie nicht ab, das Gegenteil ist der Fall. Die moderne Kost, die zum Großteil aus Stärke und Zucker besteht, macht uns krank. Wir essen nicht nur zuviel, sondern auch das Falsche.

Zunächst müssen wir einige Irrtümer ausräumen:

Irrtum: Cerealien, Müsli und Getreide sind gesund und machen schlank (Der größte Anteil der Nahrungsmittelkohlenhydrate wird zu Glukose, sprich Zucker, abgebaut. Ist denn Zucker Ihrer Meinung nach gesund?)

Irrtum: Fett macht fett (Stimmt nicht, Harvard hat die Fette rehabilitiert. Fette liefern beste Energie, sind Vitamintransporter und Vitaminträger. Fette sorgen für eine gesunde, widerstandsfähige Zellmembran. Ist die Zelle gesund, ist der Mensch gesund!)

Irrtum: Tierische Fette verkleben die Adern (Richtig ist: Natürliche, gesättigte Fette schützen! Künstliche Transfette verkleben die Adern.)

Irrtum: Viele Vitamine sind gesund (Gruß an die Leber, sie freut sich NICHT an der Überdosis)

Irrtum: Das Gehirn braucht Zucker (Unser Hirn ist vorwiegend auf hochwertige Fette angewiesen! Der Blutzuckerspiegel bleibt auch ohne KH stabil, nämlich durch den Ab-und Umbau von Eiweiss und Fetten)

Irrtum: Viele Schäden und Krankheiten wie Karies, trockene/ entzündliche Haut, brüchige Fingernägel, Haarausfall, Dermatitis, Allergien, Arthrose, Gicht, Immunerkrankungen, Diabetes, Osteoporose, Knochenerweichungen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Sodbrennen, Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Migräne, Rheuma, oder Krebs, kann man nicht verhindern. (Das sind Krankheiten, die durch eine falsche Ernährung begünstigt werden)

Irrtum: Krebs und Diabetes gab es schon immer (Zivilisationskrankheiten gibt es bei isolierten Naturvölkern nicht, und gab es vor der "Zivilisation" auch nicht.)

Irrtum: Cholesterin ist schädlich (Und wieso stellt es der Körper dann überwiegend selbst her?)

Irrtum: Pflanzenöle und Margarine sind besser als Butter und Schmalz (Natürliche Fette sind immer besser als Kunstprodukte)

Irrtum: Süßstoffe sind besser als Zucker (Unser Körper kennt diese Stoffe nicht und kann nichts damit anfangen)

Irrtum: Lightprodukte helfen beim Abnehmen (Lightprodukte enthalten nichts, was gesund macht)

Die gut gemeinten Lebens- und Ernährungsratschläge, die wir in den letzten 100 Jahren zu hören bekommen haben, und immer noch zu hören bekommen, berufen sich auf Auszüge aus einzelnen Studien, auf erdachte Annahmen, aber es fehlt die wissenschaftliche Grundlage, der Beweis!  ES IST NUR EINE MEINUNG. Ausschlaggebend ist heute lediglich die Vermarktung. Selbst ein staatl. geprüfter Ernährungsexperte muss sich an ein vorgegebenes Schema halten. Weicht er davon ab, kann er nicht mit der Krankenkasse abrechnen.

Diabetes-Typ-2 entsteht durch eine Kohlenhydratmast und ist durch eine artgerechte Ernährung heilbar! Was fehlt ist Aufklärung, und Ärzte, denen das Wohl Ihres Patienten am Herzen liegt. Leider zahlt keine Krankenkasse Prämien für geheilte Patienten.

Die heutigen Ernährungsratschläge werden zum Großteil überflüssig, lächerlich, absurd oder gehen einfach nur am Thema vorbei, wenn wir darauf schauen wo wir Menschen herkommen, wie wir entstanden sind und wie wir zu dem geworden sind, was   der Mensch heute ist.

Die Artgerechte Ernährung dient keinem, ausser dem Menschen selbst. Sie lässt sich nicht vermarkten: Es gibt keine Zusatzprodukte, keine Säftchen, keine Pillen, die diese Form der Ernährung noch gesünder machen könnte, als sie schon ist. Wir benötigen keine Tabellen und brauchen nicht zu punkten. Einfacher gehts nicht.

Zu den einzelnen Themen, auf der die Artgerechte Ernährung basiert, wurde die Evolution des Homo Sapiens, die Entwicklung des Menschen, zugrunde gelegt. Wenn wir in die Ernährung die Gesetze der Evolution einbeziehen, werden viele offene Fragen beantwortet und die Antwort wird einfach und klar.

Hinweis in eigener Sache: Die Beiträge auf dieser Internetseite werden nicht weiter ergänzt, da wir noch eine weitere Seite betreiben, wo es aber mit  interessanten Informationen und Beiträgen weitergeht. Hier posten wir praktische Tipps für die "Paleo-Küche", verständliche Texte und leckere Rezepte: www.fettich.de

Wenn Sie Ihr Wissen rund um die artgerechte Ernährung ergänzen möchten, gibt es inzwischen sehr viele Internetseiten, die sich detailliert und fundiert  mit diesem Thema befassen, wie beispielsweise www.paleowiki.de

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