Trans-Fette

Transfettsäuren sind beteiligt an dem Prozess der Arterienverkalkung. Sie werden in unserem Körper als Plaque, sprich Sondermüll, an den Gefäßwänden und im menschlichen Fettgewebe abgeladen und gelagert. Unser Organismus kann mit diesen künstlichen Fetten nichts weiter anfangen.

Transfette entstehen bei der partiellen Härtung von Industriefetten, Margarinen und Pflanzenölen. Dabei entstehen allerlei neuartige Fettsäuren mit denen unser Organismus nichts anfangen kann. Transfette sind schädlich für den Organismus. Sie haben keine einzige positive Funktion für unsere Zellen.

Die Backindustrie ist auf eine Vielzahl von Spezialfetten angewiesen, die auch als Zieh-Fette bezeichnet werden. Die verbessern die maschinellen Eigenschaften des Teiges und ähneln im Backergebnis und im Geschmack dem von Omas hausgemachten Backwerk (siehe: Backe, backe Kuchen...)

So stecken Trans-Fettsäuren beispielsweise in fertigen Pommes, Kartoffelchips, Instantsossen, Instantsuppen, Tiefkühlkost, Fertigprodukte, Fast Food, Sonnenblumenmargarine, Brat- und Frittierfetten, Suppenwürfel, Sossenpulver, Schokososse, Pop Corn, Chips, Erdnußflips, Süßigkeiten, in Bonbons und im Lutscher. Nicht immer sind die gehärteten Fette auf der Verpackung angegeben. Pflanzliche Öle, pflanzliches Fett und Margarine kann noch relativ viele Transfettsäuren enthalten.

Butter, Schmalz oder Palmkernfett sind bereits von Natur aus gehärtet ist, schmecken besser und sind gesünder. Und das ganz ohne jegliche Nebenwirkungen.

Im Unterschied zu tierischen Fetten werden Fette pflanzlicher Herkunft als „ungesättigte“ Fette bezeichnet, weil sie nicht mit Wasserstoff „gesättigt“ sind. Je weniger sie mit Wasserstoff „gesättigt“ sind, umso minderwertiger sind sie.

Es gibt aber auch teilgehärtete Fette, bei deren Herstellung eine Reihe unterschiedlichster Trans-Fettsäuren entstehen können. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Trans-Varianten, deren gesundheitliche Wirkung völlig unbekannt ist. Teilhydrierte Fischöle wurden früher häufig in Margarine verwendet. In der Vergangenheit waren in teilgehärtetem Soja- und Rapsöl Trans-Fettsäuregehalte von 40-50% keine Seltenheit.

War doch die gute Butter bisher der Buhmann, erkannte man nun, dass parallel zum Verbrauch der Trans-Fettsäuren die Herz-Kreislauf-Erkrankungen anstiegen.

Die Trans-Fette können nicht von unserem Organismus erkannt werden, da es sich um ein "Kunstprodukt" handelt. Deshalb lagert er diese "Sondermüll"  als Plaque in den Gefäßwänden und im menschlichen Fettgewebe ab.

Menschen, die sich ausschließlich durch Industrienahrung ernähren, nehmen demzufolge ein Mehrfaches täglich an Trans-Fetten zu sich. Eine Portion Pommes von Mc. Style und Co. beeinhaltet bereits eine beachtliche Ration Trans-Fettsäuren.

Etablierte Ernährungsgesellschaften empfehlen, den Verzehr von Trans-Fetten auf ein Minimum zu reduzieren. Doch welcher Verbraucher weiß schon, wie viel davon in Gebäck, Margarine und auch in Pflanzenölen steckt?  Eine Kennzeichnungspflicht gibt es noch nicht. Wenn Sie  Hinweise wie  "teilweise gehärtet" auf der Verpackung lesen, können Sie davon ausgehen, dass Trans-Fette enthalten sind.


Zusammenfassend kann man sagen: Die Struktur der (teil-) gehärteten Fette wird verändert. Unser Organismus hat deshalb große Schwierigkeiten, Trans-Fettsäuren zu verdauen, und insbesondere sie zu verbrennen und abzubauen. Für unsere Zellen stellen diese Kunst-Fette ein völlig unbekanntes Nahrungs-Mittel dar.


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